Arroganz-Training® für Frauen in Führung

Ein Seminartag für Frauen mit Führungsverantwortung.
Wenn du siehst, was gerade verhandelt wird, hast du mehr Möglichkeiten zu reagieren – ohne dafür jemand anderes zu werden.

Nächste Termine: Freitag, 20. November 2026, oder Freitag, 5. Februar 2027, jeweils 9 bis 17 Uhr. Weitere Termine folgen. In Frankfurt, weniger als zehn Minuten vom Hauptbahnhof. Höchstens 16 Teilnehmerinnen.

Es gibt eine Sorte Konflikt, in der Kompetenz nichts ausrichtet

Du führst seit Jahren. Du kennst deine Zahlen, du bist vorbereitet, du argumentierst präzise – und in den allermeisten Situationen trägt genau das.

Dann gibt es die anderen. Der Kollege, der deine Zuständigkeit beiläufig infrage stellt. Das Gremium, das bei dir nachfragt und bei deinem Kollegen nicht. Die Runde, in der eine Entscheidung kippt, obwohl fachlich alles geklärt war.

Du reagierst sachlich und fundiert, du erklärst dich und deine Idee. Und je gründlicher du erklärst, desto festgefahrener wird die Situation.

Im Raum wird mehr verhandelt als die Sache

An deinem Argument liegt es nicht. Im Raum passiert etwas anderes, ohne dass es jemand ausspricht.

Frauen, die das erleben, beschreiben es fast immer gleich: Da war was. Etwas Unangenehmes. Aber ich kann nicht beschreiben, was genau.

Es gibt eine Erklärung dafür. Sie ist erstaunlich einfach, sie erklärt rückblickend eine ganze Reihe von Situationen, an denen du dich abgearbeitet hast, und sie räumt nebenbei mit dem Gedanken auf, dein Gegenüber sei einfach unverschämt gewesen. War er nämlich meistens nicht. Und sie entkräftet den Verdacht, der hinterher oft am längsten nachwirkt: dass es an deiner Kompetenz gelegen hat.

Wer diese Erklärung einmal gesehen hat, sieht das Muster überall. Und mit jedem Mal, in dem du es erkennst, fällt dir die Antwort leichter. Genau darum geht es an diesem Tag.

„Arroganz-Training®" ist der Begriff von Dr. Peter Modler. Ich habe länger überlegt, ob ich ihn übernehme, denn er provoziert. Genau deshalb habe ich mich inzwischen voller Überzeugung dafür entschieden: Der Begriff irritiert, und diese Irritation bringt uns ins Gespräch.

Ich kann dich aber beruhigen: Du lernst hier nicht, arrogant zu werden, und du musst auch nicht härter auftreten als bisher. Du lernst zu erkennen, was in einer Situation gerade verhandelt wird, und probierst Antworten aus, die zu dir passen.

Es ist ein bisschen wie mit einer Fremdsprache. Wer ein paar Sätze Italienisch lernt, weil das Gegenüber Italienisch spricht, wird dadurch nicht zur Italienerin. Du darfst bleiben, wie du bist, und hast trotzdem mehr Antworten zur Verfügung. Ob und wann du sie einsetzt, entscheidest du.

Zum Namen

Neun bis siebzehn Uhr, mit etwa einer Stunde Mittagspause. Wir beginnen mit einer kurzen Orientierung und ohne lange Vorstellungsrunde, dann geht es schnell in die erste Übung.

Den größten Teil des Tages arbeiten wir mit den Situationen, die du mitbringst. Du schilderst, was passiert ist, und wir spielen die Szene mit einem männlichen Sparringspartner nach, der dafür in den Raum kommt. Danach überlegst du zuerst selbst, wie du anders reagieren könntest, die Gruppe ergänzt, und die Szene wird noch einmal gespielt, so lange, bis eine Antwort entsteht, die zu dir passt und spürbar anders wirkt. Sich vorzunehmen, was man sagen will, klingt in Gedanken souverän. Ob es das auch ist, zeigt sich erst, wenn du es aussprichst.

Die Systematik dahinter erkläre ich zwischen den Szenen, immer dann, wenn eine Situation sie braucht.

Wie der Tag abläuft

Was du mitnimmst

Vor allem die Erkenntnis, warum ein gut durchdachtes, jahrelang bewährtes Repertoire in dieser Sorte Konflikt zuverlässig nicht getragen hat. Und die Erfahrung, dass es auch anders geht: selbst gesprochen, in der eigenen Situation, mit der eigenen Stimme.

Das verändert, wie du in Konflikte hineingehst: gegenüber dem Kollegen, der dir die Zuständigkeit streitig macht, gegenüber der eigenen Führungsebene, in Gremien, in denen über deinen Kopf hinweg entschieden werden soll.

Dazu kommt etwas, das über die einzelne Situation hinausreicht: Du nimmst solche Momente weniger persönlich, weil du siehst, was gerade gespielt wird. Und im besten Fall wird aus dem Ärger irgendwann Neugier darauf, beim nächsten blöden Spruch auszuprobieren, was passiert.

Für wen der Tag gedacht ist

Für Frauen, die Führungsverantwortung tragen oder in Zusammenhängen arbeiten, in denen Macht und Status eine große Rolle spielen. Die Branche ist dabei zweitrangig.

Typisch sind Frauen aus Wissenschaft und Forschung, aus Kulturbetrieben, Verlagen und Medien, aus Politik, Verwaltung und Unternehmen.

Was dich an diesem Tag beschäftigt, kennst du vermutlich in dieser oder ähnlicher Form:

  • Du erklärst dich, obwohl dein Gegenüber gar keine Erklärung sucht.

  • Deine Zuständigkeit wird beiläufig infrage gestellt, obwohl sie feststeht.

  • Bei dir wird nachgefragt und nachgehakt, bei deinen männlichen Kollegen nicht.

  • Du merkst im Gespräch, dass etwas kippt, und findest im Moment selbst keine Antwort darauf.

  • Jemand springt dir zur Seite, wenn es eng wird – du würdest die Situation aber lieber selbst klären.

Wer den Tag leitet

Mit neunundzwanzig habe ich zum ersten Mal geführt, als politische Geschäftsführerin der hessischen Grünen. Danach als Landtagsabgeordnete und Vizepräsidentin des Hessischen Landtags, als Dezernentin für Bildung und Frauen in Frankfurt mit Personalverantwortung für über 3.000 Mitarbeitende und als Leiterin der Akademie Mixed Leadership an der Frankfurt University of Applied Sciences.

Jahrzehnte im politischen Haifischbecken. In dieser Zeit hat sich mein Blick auf Macht und Machtspiele geschärft, praktisch wie analytisch – als Politikwissenschaftlerin, über die Forschung zu Frauen und Führung und über mehrere Ausbildungen.

Ich habe dort nicht von Anfang an alles richtig gemacht. Ich kenne die Antwort, die erst auf dem Heimweg kommt, und manche dieser Machtspiele finde ich bis heute albern. Vieles habe ich über die Jahre intuitiv gelernt; später bekam ich eine Systematik dafür, und plötzlich konnte ich Situationen erklären, über die ich mich vorher nur geärgert hatte.

Seit 2016 arbeite ich als Coachin und Trainerin mit Frauen in Führung. Bei Dr. Peter Modler habe ich die einjährige Ausbildung absolviert und biete das Arroganz-Training® auf Grundlage seiner Methode an. Mir ist wichtig, dass du dich an diesem Tag sicher genug fühlst, auch unfertige Antworten auszuprobieren.

Termine und Anmeldung

Nächste Termine
Freitag, 20. November 2026, 9 bis 17 Uhr
Freitag, 5. Februar 2027, 9 bis 17 Uhr

Jeder Termin ist ein eigenständiger Seminartag, du meldest dich für einen davon an. Weitere Termine folgen.

690 € zzgl. gesetzlicher USt.

Wir sind im 25hours Hotel The Trip, weniger als zehn Minuten vom Frankfurter Hauptbahnhof entfernt, in einem großen Raum mit viel Platz für die Übungen.

Die Runde ist auf 16 Frauen begrenzt und findet ab sechs Anmeldungen statt. Im Preis sind Getränke, Snacks und ein Handout enthalten; das Mittagessen zahlt jede selbst.

Über das Formular meldest du dich an und beschreibst kurz deinen beruflichen Kontext: deine Funktion, dein Umfeld und die Art von Konflikten, um die es dir geht. Das hilft mir bei der Vorbereitung des Tages.

Du bekommst innerhalb weniger Tage eine Bestätigung, danach die Rechnung und alle weiteren Informationen.

Häufige Fragen

Kontakt

hallo@sorge-coaching.de

+49 151 46104133

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