Feedback geben im Job: Strategien für Frauen in Führungspositionen

Wie du Feedback so gibst, dass es wirkt – klar, konstruktiv und selbstbewusst

Feedback ist weit mehr als nur eine Rückmeldung. Es ist eine Schlüsselkompetenz, die nicht nur Beziehungen verbessert, sondern auch die persönliche und berufliche Weiterentwicklung fördert. Gerade für Frauen in Führungspositionen, die sich häufig in männerdominierten Umfeldern behaupten müssen, ist die Beherrschung von Feedback-Techniken ein essenzieller Vorteil. Es stärkt die eigene Souveränität, hilft Machtspiele zu durchschauen und schafft eine offene, wertschätzende Kommunikationskultur.

Die goldenen Feedback-Regeln: So gelingt konstruktive Kommunikation

  1. Wahrnehmung schildern

    Beschreibe zunächst, was konkret beobachtet wurde, ohne es zu bewerten. Beispiel: „In den letzten drei Meetings kamen Sie jeweils 15 Minuten zu spät.“

  2. Wirkung erläutern

    Erläutere, welche Wirkung das Verhalten hatte. Verwende dabei Ich-Botschaften. Beispiel: „Dieses Verhalten erweckt den Eindruck, dass Pünktlichkeit keine Priorität hat, was bei mir das Gefühl von mangelndem Respekt auslöst.“

  3. Wunsch formulieren

    Teilen klar - aber ohne Vorwurf! - mit, was du dir für die Zukunft wünschst. Beispiel: „Ich würde mir wünschen, dass Sie pünktlich erscheinen oder Bescheid geben, falls eine Verspätung absehbar ist.“

Diese Struktur sorgt für Klarheit, verhindert Missverständnisse und lässt Raum für eine offene Kommunikation. Und sie wirkt wirklich Wunder!

Feedback empfangen: Eine unterschätzte Kunst

Ebenso wichtig wie das Geben von Feedback ist die Fähigkeit, Feedback konstruktiv anzunehmen. Hier ein paar Tipps:

  1. Betrachte Feedback als Geschenk und Chance zur Weiterentwicklung.

  2. Hör’ aktiv zu und vermeide Rechtfertigungen.

  3. Stelle Nachfragen, um Unklarheiten zu klären.

  4. Reflektiere, ob das Feedback konstruktiv gemeint ist oder andere Motive dahinterstehen.

Feedback als Kommunikations-Booster: Erfahrungen aus der Praxis

In meinen Coachings für Frauen in Führungspositionen zeigt sich immer wieder, wie transformativ die Beherrschung von Feedback-Techniken sein kann. Ein Beispiel aus der Praxis:

Eine Teilnehmerin hatte Schwierigkeiten, sich in Meetings Gehör zu verschaffen. Durch gezieltes Feedback-Training lernte sie, ihre Anliegen selbstbewusst zu kommunizieren und respektvoll Feedback zu geben, wenn sie unterbrochen wurde. Das Ergebnis: Ihre Beiträge wurden ernster genommen, und sie gewann an Anerkennung im Team.

Feedback fördert Geschlechtergerechtigkeit

In Organisationen, die mehr Frauen in Führungspositionen bringen wollen, spielt Feedback eine zentrale Rolle. Es hilft, unbewusste Vorurteile aufzudecken und eine Kultur der Gleichberechtigung zu etablieren. Regelmäßiges Feedback ermöglicht es, geschlechtsspezifische Barrieren zu identifizieren und Potenziale früher zu fördern.

Fazit: Investition in Feedback-Kompetenz lohnt sich

Die Fähigkeit, Feedback zu geben und anzunehmen, ist ein machtvolles Werkzeug für Führungskräfte. Sie schafft ein Klima des Vertrauens, fördert Innovation und unterstützt die Entwicklung jedes Einzelnen. Für Frauen in Führungspositionen ist Feedback besonders wertvoll, um ihre Stärken auszubauen und souverän aufzutreten.

Möchtest du deine Feedback-Kompetenz weiterentwickeln?

In meinen Coachings und Trainings lernst du, wie du Feedback gezielt einsetzt, deine Kommunikationsfähigkeit dadurch stärkst und deine Führungsrolle mit Bravour meisterst. Ruf’ mich bei Interesse gerne an und wir vereinbaren ein unverbindliches Info-Gespräch.

Sarah Sorge

Sarah Sorge ist Coachin, Trainerin und Speakerin mit dem Schwerpunkt Female Empowerment und Leadership für Frauen in Führung. Seit 2024 arbeitet sie als Freiberuflerin – mit voller Kraft und klarem Fokus auf das, was sie seit Jahren antreibt: Frauen in Politik, Verwaltung und Organisationen dabei zu unterstützen, souverän, sichtbar und wirksam aufzutreten.

Ihre Expertise speist sich aus über 20 Jahren eigener Führungserfahrung: als Landtagsabgeordnete und Vizepräsidentin des Hessischen Landtags, als Stadtverordnete und Dezernentin für Bildung und Frauen in Frankfurt am Main – mit Führungsverantwortung für über 3.000 Mitarbeitende. Ihre Erfahrung kommt nicht nur aus der Theorie, sondern aus der gelebten Praxis: Machtdynamiken, Sichtbarkeit, Haltung und die Spielregeln männlich dominierter Strukturen kennt sie von innen.

Von 2019 bis 2023 leitete sie die Akademie Mixed Leadership an der Frankfurt University of Applied Sciences, wo sie an der Schnittstelle von Weiterbildung und Forschung zu Führung, Diversität und Female Empowerment arbeitete. Bereits seit 2016 ist sie nebenberuflich als Coach für Frauen in Führung tätig – mit dem Schwerpunkt Politik und Verwaltung. Zudem ist sie Diplom-Politologin und beschäftigt sich seit ihrem Studium mit der Gleichstellung der Geschlechter und Studien sowie Ansätzen, um diese zu erreichen.

Ihr Angebot umfasst Einzel-Coaching, Workshops, Vorträge und Keynotes zu den Themen Female Leadership, Präsenz, Macht und Kommunikation. Ergänzend bietet sie Arroganz-Trainings nach Dr. Peter Modler® an – einem Ansatz, der horizontale und vertikale Kommunikationsmuster analysiert und Frauen gezielt darin stärkt, mit hierarchisch geprägtem Dominanzverhalten souverän umzugehen.

Ihr Ziel: Frauen gewinnen Klarheit über Machtstrukturen, entwickeln ihre strategische Wirksamkeit – und müssen sich dafür nicht verbiegen, also nicht so werden wie Männer.

http://www.sorge-coaching.de
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Coaching für Frauen in Führung: So findest du innere Stärke und Klarheit

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